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Foto: A. Röber

Bahnhof Moosburg 2026

Am 12. Mai 2026 haben wir vom VCD eine Ortsbesichtigung am Moosburger Bahnhof gemacht. Bereits 2017 hatten wir uns den Bahnhof angesehen – daraufhin waren auf unsere Anregung einige kleinere Verbesserungen erfolgt, unter anderem das schöne Graffiti zwischen Bahnhofsgebäude und Parkhaus. Auch bei den Bussen hat sich seit dem etwas getan: Es gibt jetzt die neuen Linien 687 (Moosburg – Wang – Volkmannsdorf bzw. Degernpoint – Aich – Buch am Erlbach – Thann) und 688 (Moosburg – Niederhummel – Oberhummel – Langenbach – Haag a.d. Amper – Zolling).

Das Bahnhofsgebäude

Unser erster Eindruck 2026: Es muss dringend etwas getan werden beim „etwas in die Jahre gekommenen Bahnhofsgebäude“, das inzwischen der Stadt Moosburg gehört. Schmerzlich fehlt ein Kiosk/Café; Aufenthaltsqualität und Barrierefreiheit sollten verbessert werden. Positiv ist uns aufgefallen, dass die Wartehalle im Bahnhofsgebäude angenehm warm war – bei eisheilig-kaltem Wind draußen. Insgesamt waren wir erstaunt über die Sauberkeit am Bahnhof, mit Bahnsteigen und Unterführung – offensichtlich war kürzlich erst „großer Frühjahrsputz“. Lediglich die Toiletten fielen mit stark unangenehmem Geruch auf.

Bushaltestelle & Bahnhofsvorfeld

Positiv aufgefallen ist uns auch die große Anzeigentafel an der Bahnhofsfront mit den nächsten Abfahrtszeiten von Zügen und Bussen (nicht im Bild). Ebenfalls neu ist der „FLEX-Bus – On-Demand-Service“, dessen Betriebsmethodik als Moosburger Stadtbus allerdings nirgendwo erklärt wird und sich vom „FLEXLinie“-Angebot des MVV unterscheidet (man braucht eine App, nähere Infos hier). Busse fahren jetzt bis kurz nach 22 Uhr – VCD-Anträge auf Verlängerung der Betriebszeit bis mindestens 23 Uhr laufen schon. 

Die Wegweisung empfanden wir als insgesamt verbesserungswürdig und das gesamte Bahnhofsvorfeld bedarf einer kompletten Neu-Überplanung (Gestaltung, Zebrastreifen, Bushaltestellen, Sitzgelegenheiten, …). Gut war hingegen unser Eindruck von den Bahnsteigen, auch wenn der am Gleis 1 stellenweise sehr eng ist. Die Verlängerung der Unterführung zur Georg-Schweiger-Straße hat die Stadt inzwischen in Planung – eine jahrelange VCD-Forderung. Erfreulich gut und umfangreich sind bereits die Fahrradabstellanlagen. Der „Schutzstreifen“ für den Radverkehr entlang der Bahnhofsstraße ist allerdings überwigend viel zu schmal und regelrecht gefährlich dicht an parkenden Autos und Bussen geführt.

So geht es weiter

Soweit an dieser Stelle unseren wichtigsten Eindrücke vom Moosburger Bahnhof – ein ausführlicher Bericht folgt. Wir werden uns als nächstes an die zuständigen Stellen wenden (Deutsche Bahn AG, Stadtverwaltung, …), um weitere Verbesserungen zu erreichen.

Wer weitere Hinweise oder Anregungen geben oder bei sich mit uns für den Bahnhof Moosburg einsetzen möchte, wendet sich gerne an frank.roeber@vcd-freising.de.

Weiterführende Links:

Bahnhofsgraffiti eines Künstlers
Foto: A. Röber